Doppeldiplom – École Centrale Paris

ZWEI JAHRE INGENIEURSSTUDIUM IN PARIS – EIN AUSTAUSCHPROGRAMM MIT DOPPELDIPLOM

Paris, studieren in Frankreich und sprechen wie ein Franzose, all das kann für dich Wirklichkeit werden! Nach dem Vordiplom hast du die einmalige Chance für zwei Jahre an die zweitbeste Universität Frankreichs zu gehen. Die École Centrale Paris (kurz ECP) ermöglicht es dir über die Fakultät ET an einem internationalen Austauschprogramm teilzunehmen und zusammen mit Menschen aus aller Welt zusammen zu studieren, zu sprechen und zu feiern.

Was musst du dafür tun: Dich anstrengen und beweisen, dass du nicht nur intelligent und fleißig bist, sondern auch clever und hartnäckig. Außerdem solltest du zu den besten deines Jahrganges zählen, vor allem in Mathe mit sehr guten Noten glänzen und dementsprechend ein Vordiplom mit 1,x ablegen. Aber all das sind nur weiche Gesetze und Empfehlungen, wer genügend Ehrgeiz und Initiative zeigt, kann auch so kandidieren. Auf jeden Fall solltest du ein Faible für Frankreich und die französische Sprache haben.


Hauptgebäude der ECP

Was auf dich wartet: Der Campus der ECP befindet sich ungefähr 15 Metro-Minuten südlich von Paris im idyllischen Ort Châtenay-Malabry. Dort findet aber nicht nur der Unterricht statt, sondern dort leben auch die meisten Studenten in den Wohnheimen. Die sind zwar ziemlich hässlich und teuer, aber man kann ja auch nach Paris ziehen. Nach den Vorlesungen trifft man sich an der uni-eigenen Bar, im Theater, beim Sport oder mit Gleichgesinnten in den zahlreichen Clubs und Vereinen. Das Sportangebot reicht von den üblichen Ball-, Team- und Kampfsportarten bis hin zu Golfen, Fechten, Rudern, Tauchen, Segeln und Reiten um nur einige zu nennen, als Clubs gibt es beispielsweise den Spiele-Club, Billard, sechs verschiedene Musik-Clubs, die uni-eigene Fernseh- und Radiostation sowie eine Zeitung, humanitäre Vereine, verschiedene Kunst- und Kultur-Clubs und schließlich jene Clubs, die sich ein Jahr lang um Großveranstaltungen wie Feten, Foren oder Ski-Wochenenden kümmern.


Wohnheime der ECP

Aber natürlich sollte man nicht vergessen nebenbei zu studieren. Das fällt den Nichtfranzosen am Anfang meist am schwersten, da man hier einen fertigen und vollen Stundenplan serviert bekommt. Täglich sieben oder mehr Stunden und danach noch Sprachunterricht können sehr anstrengend sein. Die Fächer sind sehr breit gefächert: Quantenphysik, Statistik & Analysis, Informatik, Betriebswirtschaft, Biologie, Mechanik sowie zahlreiche Wahlpflichtfächer, Praktika, Studium Generale und viele übers Jahr verteilte wissenschaftliche Projekte mit Unternehmen. Leider ist das alles so dicht gepackt, dass man oft nur an der Oberfläche kratzt und sich das nötigste für die Klausur merkt und auch danach die Zeit zum Vertiefen fehlt. Da alles in Französisch gelehrt wird und die Franzosen ganz andere Grundlagen haben, ist es um einige Levels schwerer. Aber mit ein bisschen Ehrgeiz und sehr viel Fleiß kann man alles schaffen, wie die ungefähr 100 Ausländer (gegenüber 300 Franzosen eines Jahrgangs) jedes Jahr von Neuem zeigen, und kann so diese wunderschöne Zeit in Paris, der vielleicht schönsten Stadt, aber sicherlich eine der teuersten der Welt, auskosten.

In der BAR-News 48 und BAR-News 49 könnt ihr jeweils einen Erfahrungsbericht über das Studium an der ECP finden. Außerdem könnt ihr alle Studenten der TU-Dresden an der ECP über den Mailverteiler time-dresden@campus.ecp.fr erreichen. Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Webseite des Akademischen Auslandsamt über das Programm.

Wenn ihr euch für das Austauschprogramm interessiert, dann meldet euch bei Herrn Chesneau im Akademischen Auslandsamt (Zi. 218, Tel. 463-34675) oder beim Vorsitzenden eurer Prüfungskommission.

Zurück